„Lux in tenebris“ am 21. und 22. März 2026 im Hildesheimer Dom

In Erinnerung an die Zerstörung Hildesheims vor 81 Jahren findet die Wiederaufführung des Friedensoratoriums „Lux in tenebris“ von Helge Burggrabe statt; Kartenvorverkauf ab 24.11.2025.

Der Hildesheimer Mariendom

Besuchen Sie den Mariendom in Hildesheim und betrachten Sie tausendjährige Geschichte mit eigenen Augen

Singen von Anfang an

Zusammen mit Gleichaltrigen eröffnet sich den Kindern ein erster spielerischer Zugang zur wunderbaren Welt der Musik. Dabei geht die vokale musikalische Früherziehung gezielt von der Stimme des Kindes als Hauptinstrument aus. So geschieht aller Zugang zur Musik über das Entdecken der eigenen Singfähigkeit.

Aktuelles

Am Dienstag, 10.02.2026, öffnet das Domfoyer erst um 11:00 Uhr, Grund ist eine interne Veranstaltung.

Kunstwerke

Die Bernwardtür

Im Jahr 1015 gab Bischof Bernward die beiden Türflügel für den westlichen Eingang des Hildesheimer Doms in Auftrag. Die Höhe der mittelalterlichen Bernwardtür beträgt 4,72 Meter – damit ist sie die größte ihrer Epoche.

Schon zur Zeit ihrer Entstehung waren die bronzenen Türflügel einzigartig. So übertrafen sie etwa die Bronzetüren, die Karl der Große für die Stiftskirche in Aachen gießen ließ, nicht nur durch ihre gewaltige Höhe, sondern auch durch die Reliefs, die die Hildesheimer Bronzetür zu einem monumentalen Bildwerk machen.

Die Bernwardtür ist die älteste figürlich geschmückte Bronzetür des Mittelalters mit einem der wahrscheinlich frühesten plastischen Groß-Bildzyklen nördlich der Alpen. Sie ist eines der kühnsten Stücke mittelalterlichen Erzgusses überhaupt. In ungewöhnlicher Plastizität und in einer für die Entstehungszeit geradezu unglaublichen Dramatik wird in 16 Feldern die biblische Heilsgeschichte vor Augen geführt. 

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Die Christussäule

Die Christussäule (Bernwardsäule) ist eines der bekanntesten Kunstwerke im Hildesheimer Dom.

Bischof Bernward gab die Säule um das Jahr 1000 in Auftrag. Deshalb ist sie auch als Bernwardsäule bekannt. Sie wurde für das von Bernward erbaute Benediktinerkloster St. Michael angefertigt und stand dort hinter dem Kreuzaltar im östlichen Teil des Langhauses.

Die Christussäule ist ein Kunstwerk von höchstem Rang – so meisterhaft gefertigt, dass selbst mit modernster Technologie ein Nachbau schwer fiele.

Außen findet sich eine Bildergeschichte. Die 28 Szenen aus dem öffentlichen Leben Jesu führen spiralförmig nach oben, beginnend mit der Taufe Jesu, über seine Wundertaten bis hin zum triumphalen Einzug in die Stadt Jerusalem.

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Godehardschrein

Der Godehardschrein im Hildesheimer Dom gehört zu den ältesten erhaltenen Reliquienschreinen des Mittelalters. Entstanden ist der Godehardschrein um 1140.

Der Godehardschrein ist wie ein prächtiger Palast gestaltet. Sein Eichenholzkern ist mit vergoldeten Silberplatten bedeckt und mit Figuren sowie Edelsteinen geschmückt. Das Innere birgt die Reliquien des Heiligen Godehard, der als Nachfolger Bernwards von 1022 bis 1038 Bischof von Hildesheim war. Der Schrein steht in der Krypta des Doms über seinem Grab.

An den Längsseiten sind zwölf nahezu vollplastisch herausgearbeitete Apostelfiguren angebracht. Die Stirnseiten zeigen Christus zwischen Maria und Johannes dem Täufer sowie auf der gegenüberliegenden Seite den heiligen Godehard, flankiert von Bischof Bernhard und einem bisher nicht identifizierten Bischof.

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Epiphaniusschrein

Der Epiphaniusschrein im Hildesheimer Dom wurde in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts gefertigt und birgt die Reliquien der Dompatrone.

Der Name des  Epiphaniusschrein ist ein bisschen irreführend. Denn gefertigt wurde der Schrein nicht nur für die Gebeine des heiligen Epiphanius, die im November 962 von Bischof Othwin nach Hildesheim gebracht wurden, sondern auch für die Reliquien weiterer Hildesheimer Dompatrone.

Der kostbare Schrein, der bis zur Domsanierung unter der Altarplatte des Hochaltars im Dom stand, zeigt daher auch sechs Heilige, unter ihnen Epiphanius sowie Cosmas und Damian. 

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Der Heziloleuchter

Der romanische Leuchter, den Bischof