Der Kammerchor Hildesheimer Dommusik

Seinem Namen entsprechend besteht der Kammerchor der Hildesheimer Dommusik aus ca. 20 Sängerinnen und Sängern, die in der Lage sind, Stücke selbst vorzubereiten, um diese dann innerhalb kürzerer Zeit zusammenzusetzen.

Der Kammerchor der Hildesheimer Dommusik. Foto: Gabriele Viezens

Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit sehen die Mitglieder dieses Chores bei der A-cappella-Musik der Renaissance, widmen sich aber von dieser Musik ausgehend auch der anderer Epochen. Entsprechend seiner Rolle als Kammerchor an einer Bischofskirche bilden unter anderem Kompositionen von Palestrina ein Zentrum seiner Arbeit. Die erarbeiteten Kompositionen erklingen im sonntäglichen Gottesdienst oder aber konzertant.

Fahrten führten den Kammerchor gemeinsam mit dem Domchor und der Choralschola Schola Gregoriana nach Norditalien (Pavia, Mailand und Genua) sowie gemeinsam mit der Schola Gregoriana nach Ratzeburg (Dom), Schwerin (Probsteikirche St. Anna) und Wismar (St. Laurentius). Die letzte Fahrt unternahmen die Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit dem Domchor im Oktober 2017 nach Rom.

Im Oktober 2011 wurden Stücke der Renaissance (Palestrina, Victoria) aufgenommen. Diese Kompositionen sind auf der Doppel-CD „Himmlisches Jerusalem – Musik aus Mittelalter, Renaissance und Romantik“ zu hören. Weiterhin sind hier der Domchor (Motetten der englischen, französischen und deutschen Romantik), die Choralschola Schola Gregoriana (Messproprium vom 31. Sonntag des Jahreskreises nach einer Hildesheimer Handschrift des 13. Jh.) sowie Solisten der Hildesheimer Dommusik zu hören.

Die Sängerinnen und Sänger werden stimmbildnerisch einzeln und in kleinen Gruppen durch Martina Nawrath und Christoph Rosenbaum betreut.

Voraussetzung für eine Teilnahme am Kammerchor ist neben der Fähigkeit zur eigenen Erarbeitung der Stücke eine anpassungsfähige Stimme und ein sicheres Gehör. Bei Interesse vereinbaren Sie bitte einen Termin zum Vorsingen bei Dommusikdirektor Thomas Viezens.

Proben Kammerchor
3. Dienstag/Monat,
19.30 - 21.30 Uhr,
zusätzlich ein Samstag pro Quartal, 10 - 16 Uhr